IPTV 24



Infochannel24 TV ist die IPTV Plattform der
Infochannel Group. Hier entsteht die Zukunft des Internet TV mit Broadcasting und Videostreaming Services.

Infochannel TV wird zur Zeit vorbereitet. Wir bitten Sie daher noch um Geduld. Bitte besuchen Sie uns von Zeit zu Zeit wieder, um den aktuellen Stand der voraussichtlichen Fertigstellung zu erfahren.

Überblick


Mit IPTV (Internet Protocol Television; deutsch: Internet-Protokoll-Fernsehen) wird die digitale Übertragung von Fernsehprogrammen und Filmen über ein digitales Datennetz bezeichnet. Hierzu wird das dem Internet zugrunde liegende Internet Protokoll (IP) verwendet.

Die Übertragung von digitalen Videosignalen erfordert eine hohe Datenrate (etwa 6 – 16 MBit/s für HDTV, abhängig von der eingesetzten Kodierung). Daher ist IPTV erst durch die weite Verbreitung von Breitbandanschlüssen zum Teilnehmer (z. B. ADSL2, Kabelmodem oder VDSL) und neue Kompressionsmethoden (VC1, H.264) möglich geworden.

Der Begriff IPTV wird für verschiedene Anwendungen verwendet:

  • Broadcast-TV (Empfang von Multicast Video-Streams, auch Live-TV genannt)

  • Video-on-Demand (Virtuelle Videothek, Zeitpunkt und Inhalt werden vom Konsumenten bestimmt)

  • Internet-TV (Abspielen von Video-Streams aus dem Internet)


Broadcast-TV

Die meiste Ähnlichkeit mit dem, was heute als Fernsehen bekannt ist, hat das Broadcast-TV. Dabei werden üblicherweise von einer Set-Top-Box, die an den Fernseher angeschlossen ist, Multicast-Ströme empfangen, dekodiert und dargestellt. Jeder Fernsehkanal entspricht hierbei einer Multicast-Gruppe. Die Multicast-Ströme wiederum werden von einem sog. Video Headend erzeugt, das Rohdaten von den Fernsehsendern annimmt, diese kodiert, oft zusätzlich mit DRM versieht und dann per Multicast losschickt.

In aller Regel wird IPTV nicht aus dem Internet geladen. Dies hat zwei Hauptgründe:

  • Sender haben normalerweise nur lokal beschränkte Rechte zur Aufführung von Filmen und anderen Inhalten, Angebote im Internet sind jedoch weltweit zugänglich;

  • Für Ströme durch das Internet kann keine Garantie für eine konstant hohe Übertragungsrate (genannt QoS) gegeben werden, da nicht alle Netzknoten auf dem Weg durch den IPTV Service Provider kontrolliert werden.

Netzbetreiber, die ihren Kunden bisher nur einen Internetzugang anbieten konnten, können nun auch Filme, Fernsehprogramme usw. anbieten. Im Gegensatz zur herkömmlichen Verbreitung von Fernsehen (Terrestrisch, Satellit, Kabel), die hinsichtlich der maximalen Anzahl übertragbarer Kanäle recht eingeschränkt sind, können über IPTV praktisch beliebig viele Programme angeboten werden, da jeweils nur das Programm über die Leitung zum Konsumenten transportiert wird, das dieser gerade sieht. Aber: Die Verteilung von einem Sender an viele Empfänger, deren Realisierung für IPTV gewaltige Klimmzüge in Weitbereichsnetzen erfordert, gibt es bei Übertragung durch die Luft oder vom Satellit gratis.



P2P IP TV

Beim P2P IPTV kommt die Fernsehübertragung nicht von einem zentralen Server, sondern es wird über ein peer-to-peer Netz, meistens wird das Netz Bittorrent verwendet, von Nutzer zu Nutzer weitergegeben. Dieses hat den Vorteil, dass nicht ein einzelner Server den Upload zu den Nutzern gewährleisten muss, sondern die Nutzer untereinander das Fernsehsignal über ihren Internetanschluss weiterverteilen.

Inzwischen gibt es mehr als 10 Anbieter von Medienplayern, die IPTV umsetzen: Die Software ist im englischen Sprachraum oder sogar in China beheimatet, wo die Entwicklung von P2P IPTV besonders weit fortgeschritten ist.

Anbieter von IPTV Lösungen

TV1.DE bietet eine webbasierte Lösung, mit der man seinen eigenen IPTV-Kanal betreiben kann. Das System erlaubt die Verknüpfung von Bewegtbildwerbung mit interaktiven Bereichen: Zuschauer eines Autospots können gleich die Probefahrt per E-Mail anfragen.


Anbieter von IPTV Programmen

Mehrere Unternehmen bieten in der Zwischenzeit IPTV-Dienste an:

  • Hansenet bietet Dienste in Hamburg und Lübeck an. Über das Angebot "Alice homeTV" können bis zu 100 Sender in einem Paket geordert werden. Der Kunde benötigt eine Settopbox oder ein ADSL-Modem.

  • Die Deutsche Telekom startet zur Bundesligasaison 2006/2007 ihr IPTV-Angebot T-Home mit über 100 Sendern, bis 2007 sollen in 40 Städten die für die hochauflösende Übertragung benötigten breitbandigen Internetzugänge verfügbar sein.

 

Weblinks

 

Streams

Ein paar wenige ausgewählte Sendungen öffentlich-rechtlicher TV-Programme in Deutschland sind in proprietären Formaten und auf 320×240 herunterskaliert als Live-Stream im Internet empfangbar. Während der restlichen Sendezeit wird ein Testbild oder Endlos-Videoclip gezeigt.



 

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